Burnout scheint in der heutigen Zeit zu einem Schlagwort geworden zu sein. Die Belastung durch den Beruf ist oft hoch, dennoch ist nicht jede Erschöpfungsphase mit einem Burnout gleichzusetzen. Das Burnout-Syndrom bezeichnet den Zustand extremer psychischer wie physischer Überlastung, welche eine reduzierte Leistungsfähigkeit mit sich bringt (hauptsächlich am Arbeitsplatz). Oft sind Menschen betroffen, die beruflich unter stetigem Zeitdruck leiden oder Verantwortung zu tragen haben. Manager, Lehrer oder Führungspersonal sind tendenziell „burnout-gefährdet“ – was nicht bedeutet, dass jeder Angehörige dieser Berufsgruppe an Burnout erkrankt. Wie kann ein solches Burnout vermieden werden und was ist zu tun, wenn sich ein Burnout anbahnt? Die kurze Antwort: Achten Sie auf sich! Wenn nicht Sie, wer dann? Die lange Antwort finden Sie folgend in diesem Artikel.

Ursachen und Symptome des Burnout

Konsequenzen dieser Überlastung sind Symptome wie:

  • emotionale Erschöpfung,
  • körperliche Kraftlosigkeit und
  • Misserfolgseinschätzungen.

Folglich gerät man in einen krankmachenden Kreislauf, welcher die Lebensqualität deutlich senkt, dagegen die Symptome verstärkt.

Vorbeugung und Behandlung von Burnout

Burnout Erholung

Bei Burnout können Wellness und Massage hilfreich sein, ebenso wichtig sind regelmäßige Auszeiten und das Besinnen auf Schönes (c) iStock.com / AbElena

Als Prä-/Intervention sind Maßnahmen erforderlich, welche sowie Auslösern als auch den Folgen entgegenwirken. Achten Sie auf sich, gönnen Sie sich Auszeiten und machen Sie, was Ihnen Spaß macht: sei es Entspannung genießen, ein Urlaub oder etwas Kreatives. Im Folgenden sollen konkrete Beispiele aufgezeigt werden.

Eine gute Möglichkeit: Wellness und Massage

Ärztlicher Rat diesbezüglich weist auf Entspannungsübungen hin. Dementsprechend stellen „Wellness und Massage“ heutzutage einen hochwirksamen therapeutischen Bestandteil der modernen Medizin dar. Sie fördern wichtige Prozesse im Körper und entspannen, haben somit auch eine positive Bedeutung für die Stärkung der Psyche. In Bezug auf das Burnout-Syndrom sind ihre Wirkungen, beispielsweise Muskelentspannung sowie Blutdruck- und Pulsfrequenzsenkung, nicht zu unterschätzen. Schließlich hat Wellness durch den bewirkten Stressabbau und ihre Abhilfe bei inneren Unruhen und Schlafstörungen eine unumstrittene emotionale Wirkung.

Chronischer Stress und einseitige Belastungen wie dauerhaftes Sitzen oder Stehen am Arbeitsplatz führen oft zu Muskelverspannungen. Diese bringen Blockaden und Schmerzen mit sich, welche die Entspannungsmöglichkeit und Schlafqualität behindern. Was häufig unterschätzt wird: Schlaflosigkeit und Muskelverspannungen gehören zu den hauptsächlichen Auslösern des Burnout-Syndroms, da Muskelblockaden den körperlichen Energieverbrauch deutlich erhöhen. Die Energieregeneration, welche grundlegend für die Vorbeugung psychischer und physischer Beschwerden ist, wird dadurch dauerhaft überfordert und resigniert letztlich.

Burnout Hilfe Massage

Stressabbau (c) iStock.com / claudiobaba

Nicht zuletzt aus diesem Grund sind Wellness und Massage als Abwehr gegen die auslösenden Blockaden sehr bedeutsam. Von Physiotherapeuten wird die Massage häufig, beispielsweise als muskuläre Tiefenmassage, angewandt, um den körperlichen Symptomen entgegenzuwirken. Die Methoden aus dem Wellness-Bereich helfen den Patienten, Tiefenentspannung zu erreichen ohne erst schwierige aktive Entspannungsverfahren erlernen zu müssen.

Durch Wellness und Massage werden wichtige Kraftreserven aufgeladen, an denen es den Burnout-Syndrom-Patienten meist mangelt. Außerdem erfüllen sie den Zweck, sich bewusst zu erholen und hiermit die seelischen und physischen Bedürfnisse, die bei den Betroffenen oft verleugnet werden, zu befriedigen. Hier gilt jedoch: Man sollte nur nutzen, wobei man sich wohlfühlt.

Es gibt viele lokale Anbieter, bei welchen Massagen oder Entspannungstherapien gebucht werden können. Falls Sie sich überlegen, sich eine Massage-Kur zu gönnen, sollten Sie darauf achten, dass die Anfahrt nicht zu lange dauert – schließlich ist der Weg oftmals eine gerne genommene Ausrede, um Zuhause zu bleiben. In jeder Großstadt sollten mehrere Wellnesshäuser auffindbar sein – beispielsweise können wir die Massage in Hamburg beim NIVEA Spa empfehlen. Wer in Kleinstädten wohnt oder in einem Dorf, kann sich bei seinem Hausarzt zuverlässig nach Möglichkeiten erkundigen.

Auch langfristig können Wellness und Massage hilfreich sein: Es ist allgemein bekannt, dass gezielte psychische und physische Entspannung Belastungen jeder Art entgegenwirkt. Durch Erlernen intendierter Erholungspausen bei der Wellness gewöhnt man sich daran, Belastungen im Alltag durch innere Entspannung erfolgreich zu bewältigen. Letztendlich haben Wellness-Kuren dementsprechend das Potenzial, die psychische Überbelastung, wie sie beim Burnout-Syndrom auftritt, effizient und dauerhaft vorzubeugen und den Heilungsprozess zu unterstützen. Um erfolgreich zu sein, müssen Phasen der Entspannung jedoch regelmäßig und langfristig stattfinden. Hüten Sie sich vor dubiosen Angeboten, welche Ihnen versprechen, dass Sie ein Burnout „an einem Wochenende“ loswerden können – hierzu möchten wir auch auf diesen Artikel verweisen, der sich mit dem Thema „Burnout“-Betrug auseinandersetzt.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten von Burnout

Bei der Entscheidungssuche nach der richtigen Therapie sollte man jedoch beachten, dass eine Kombination mehrerer Ansätze von Vorteil ist. Eine Kostenübernahme für eine Wellness-Kur durch die Krankenkasse ist nicht gewährleistet. Jedoch wird sie oftmals von Betroffenen, vor allem als Begleitung zu anderen Behandlungen, wie eine tiefgehende Verhaltenstherapie, als positiv empfunden, während die Behandlung in einer psychiatrischen Einrichtung in Bezug auf diese Problematik häufig als unzulänglich beschrieben wird.