Immer mehr Menschen in Deutschland erkranken an einer Depression. Mittlerweile ist dieses psychische Leiden zu einer echten Volkskrankheit geworden. Viele Erkrankte wollen sich erst nicht eingestehen, dass sie unter dieser Krankheit leiden und versuchen diese im Alltag zu vertuschen. In der heutigen Gesellschaft gelten psychische Störungen immer noch als Tabuthema. Depressionen was tun? Mit einigen Fragen kann ein Psychologe recht schnell herausfiltern, ob der Patient deprimiert ist oder nicht.

Depressionen was tun? Häufige Symptome

Despressionen: Was tun? Frau

Bei Depressionen fühlt man sich oft ausweglos und alleingelassen (c) iStock.com / bugphai

Zunächst muss immer zwischen einer depressiven Verstimmung und einer wirklichen Depression unterschieden werden. Als depressiv gilt ein Mensch, der länger als zwei Wochen unter folgenden Symptomen zu leiden hat:

 

  • Ständige Müdigkeit
  • Lustlosigkeit
  • Schwächegefühl
  • Ängste
  • Innere Leere
  • Freudlos
  • Träger Magen
  • Gefühl der Sinnlosigkeit

Dies alles sind die Hauptsymptome dieses seelischen Leidens. Nicht alle Symptome müssen zur gleichen Zeit auftreten. Die Erkrankten berichten jedoch alle, dass sie unter starker Lustlosigkeit und Müdigkeit leiden. Die Depressiven sprechen häufig von einer anderen Sichtweise auf das Leben, die eher negativ behaftet ist. Viele von ihnen ziehen sich im Laufe der Zeit ganz aus ihrem sozialen Umfeld zurück und denken im schlimmsten Fall auch an Suizid.

Ursachen für das Leiden

Depressionen was tun? Diese Frage stellen sich viele Betroffene, doch um überhaupt erst an eine Lösung denken zu können, müssen die Ursachen untersucht werden. Es gibt mehrere Möglichkeiten, warum Menschen deprimiert sind. Häufig haben die Depressiven mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen, die sie seelisch kaputt machen. Einige Menschen verarbeiten diese Momente nicht so gut wie andere, weshalb die Erkrankung auch eine genetische Komponente besitzen kann. Sind die Eltern depressiv gewesen, dann kann es sein, dass auch das Kind anfälliger für diese Erkrankung ist. Einige Patienten leiden auch unter einer Krankheit der Nervenbahnen. Hormone werden bei dieser nicht genügend produziert, sodass es zu Stimmungsschwankungen kommen kann.

Depressionen was tun?

Die Frage „Depressionen was tun?“ lässt sich einfach beantworten: Der erste Schritt sollte immer der Gang zum Psychiater sein. Dieser kann genau feststellen, ob es sich um eine leichte, mittlere oder schwere Erkrankung handelt. Gegebenenfalls schickt er den Patienten für eine Gesprächstherapie zum Psychologen. Antidepressiva werden in schwerwiegenden Fällen ebenfalls eingesetzt.

Die Heilungschancen stehen gut, denn modernste Antidepressiva und Therapieformen können dafür sorgen, dass der Betroffene wieder Halt in seinem Leben bekommt und nicht mehr einen Suizid durchführen möchte. Wer sich umfassend über Depressionen informieren will, findet weitere Informationen zu dieser Krankheit auf der Webseite der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.